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Informationsveranstaltung für geflüchtete Jugendliche aus der Ukraine wird gut angenommen

Auf großes Interesse stieß eine Informationsveranstaltung an den Kaufmännischen Schulen in Marburg (KSM), zu der ukrainische Jugendliche am 20. September eingeladen waren. Gut 70 Schüler/-innen aus dem gesamten Landkreis versammelten sich – teilweise mit Angehörigen – in der Aula der Schule, um sich über die Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland zu informieren.

Bettina Zietz, Sonja Beier und Elke Höcker von der Bundesagentur für Arbeit boten mit ihrer Präsentation über mögliche Wege einer Anerkennung ukrainischer Schulabschlüsse, über Zugangsvoraussetzungen für den Übergang zur Fachoberschule oder der gymnasialen Oberstufe und vor allem über die duale Ausbildung in Deutschland eine sehr gute Orientierung für die Jugendlichen.

Dulat Ashimov stellte das Angebot des Studienkollegs Mittelhessen vor, das ausländische Studierende sowohl sprachlich als auch fachlich auf ein Studium an den drei mittelhessischen Hochschulen (THM, Uni Gießen, Uni Marburg) vorbereitet. Er ist, ebenso wie Daria Gubina, die den Abend in russischer Sprache moderierte, Mitglied der studentischen Initiative BRUKS, einer Vereinigung von belarussischen, ukrainischen, russischen und kasachischen Studierenden in Marburg, die Studieninteressierte begleitet und unterstützt. Außerdem betreut BRUKS zurzeit rund 650 Ukrainer/-innen in Marburg und Umgebung über einen eigens eingerichteten Hilfechat.

Auch Pia Schöngarth, Projektkoordinatorin des International Office an der Uni Marburg, wies auf ihr Angebot hin, geflüchtete und internationale Studierende zu beraten und zu unterstützen.

Nach den Vorträgen hatten die Anwesenden noch Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen, was sie auch ausgiebig taten, sodass schon erste Kontakte mit der Agentur für Arbeit oder dem Studienkolleg oder dem International Office geknüpft wurden.

Insgesamt zeigten sich sowohl die Gäste als auch die Organisatorinnen Daria Gubina und Karin Zick als zuständige Abteilungsleiterin der KSM zufrieden mit der Veranstaltung: „Für die Schüler/-innen waren es wertvolle Informationen. Viele waren doch sehr erstaunt, welch hohen Stellenwert eine duale Ausbildung in Deutschland hat und dass man damit unter Umständen sogar studieren kann. Wenn die Schüler/-innen erkannt haben, dass sie sowohl für die weiterführende Schule als auch die duale Ausbildung oder das Studium gute Sprachkenntnisse brauchen, hilft das nicht nur ihnen, sondern auch uns als Schule bei der Sprachvermittlung,“ so Karin Zick.

Impressionen von der Infoveranstaltung