Ein Erfahrungsbericht der 12HB01 von ihrem Aufenthalt in Cuenca.

Hola amigos,

liebe Leser/innen, wir, die 12HB01, möchten Ihnen von unserer Reise nach Spanien erzählen. Die Hinreise war sehr angenehm und wir waren alle sehr aufgeregt. Wir sind alle gut gelandet und wurden von German Olarieta abgeholt, der Inhaber der Sprachschule Trivium ist, die wir später in Cuenca besucht haben. Von German wurden wir dann zu unserem Hotel gebracht und konnten den Abend locker ausklingen lassen. Am nächsten Morgen wurden wir von German durch Madrid geführt. Wir haben beispielsweise den königlichen Palast gesehen und einen Trödelmarkt in einem hippen Stadtviertel besucht, der sehr groß war.

Nachdem wir am Sonntag Madrid besichtigt haben, sind wir nachmittags mit dem Taxi zum Bahnhof gefahren, da wir uns mit dem Hochgeschwindigkeitszug zu unserem Ziel auf den Weg nach Cuenca, in der Provinz Castilla-la-Mancha, machten. In Cuenca angekommen, haben unsere Gastfamilien uns von dem Bahnhof abgeholt, die genau wie wir schon sehr aufgeregt waren, uns kennenzulernen. Die Gastfamilien waren alle sehr freundlich und haben uns behandelt, als wären wir ein Teil der Familie.

Nachdem wir die Familien kennengelernt hatten, sind wir dann am nächsten Tag zu der Sprachschule Trivium gegangen, die uns herzlich willkommen hieß. Die Lehrer hießen Blanca, María und Enrique, die uns Grammatik und Vokabeln beigebracht haben. Der Unterricht war spielerisch gestaltet, so dass es nie langweilig wurde. Zu den Lehrern können wir nur Positives berichten sehr lieb. Es gab manchmal Verständnisprobleme, da die Lehrer Maria und Enrique kein Deutsch sprachen und sie auch nicht so gutes Englisch gesprochen haben. Trotzdem fanden wir den Unterricht gut.

Nach dem ersten Schultag gingen wir auch zu unseren Praktikumsplätzen. Es gab feste Praktikumsplätze, die uns nach Wunsch zugeteilt wurden. Unser Praktikum haben wir in der Sprachschule, in Kindergärten und im Fitnessstudio absolviert. Wir hatten auch viel Freizeit und haben uns getroffen, um in ein großes Einkaufszentrum zu gehen, welches Miracardor hieß. In Cuenca sind wir oft in das Café Me Latte und in die Altstadt spazieren gegangen. Wir haben Sehenswürdigkeiten, wie die Kathedrale, das Schloss und Parks gesehen.

Am ersten Wochenende in Cuenca sind wir zur Statue Sagrado Corazón de Jésus gelaufen. Der Weg dauerte ungefähr eine Stunde und führte auf einen Berg hinauf, von wo man eine atemberaubende Aussicht hatte. Auf dem Weg dorthin haben wir Vlogs gedreht und oben Bilder gemacht und die Aussicht genossen. Cuenca ist eine kleine Stadt und man konnte von oben die ganze Stadt und das Panorama sehen. Am zweiten Wochenende haben wir einen Ausflug nach Valencia von Freitag auf Sonntag gemacht. Valencia ist eine schöne und beliebte Stadt, daher waren auch viele Leute am Strand und in der Einkaufsstraße, wo wir shoppen waren. Unsere Unterkunft war nur 10 Minuten vom Strand entfernt, dennoch hat der Weg zum Strand Spaß gemacht und am Strand war es noch schöner und sehr warm. Wir waren auch kurz am Museum und konnten die schöne Architektur bewundern.

In der letzten Woche kamen noch Jungen aus Kassel nach Cuenca und haben mit uns am Unterricht teilgenommen. Sie hatten ein niedriges Sprachlevel, deswegen mussten wir ihnen ein wenig helfen. Zudem haben wir Zeit mit der „Familie“ verbracht und auch als Gruppe noch vieles unternommen.

Zum Ende hin können wir sagen, dass die Zeit in Cuenca eine schöne und gewinnbringende Erfahrung war, die uns vorrangig in unserem Spracherwerb verbessert hat, aber auch uns die spanische Kultur gezeigt hat. Die Spanier haben wir als sehr liebe Menschen erlebt und die Stadt ist wunderschön, eine UNESCO Weltkulturerbestätte, und eine ruhige, typisch spanische, wenig touristische Stadt. Für eine Schulklasse mit dem Schwerpunkt Fremdsprachen ist es genau das Richtige und wir würden die Erfahrung gerne noch mal machen.

Autoren: Ashkan, Lada, Viktoriia und Julia (12HB01)