Geschenkeaktion: 36 von 409 448

Weihnachten im Schuhkarton

Beschenkt zu werden ist für Kinder aus Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Der Adventskalender, das Wichteln, die Weihnachtsgeschenke – Anlässe gibt es gerade im Dezember genug. Dass dies aber nicht für alle Kinder eine Selbstverständlichkeit ist, zeigt der Blick in andere Länder wie zum Beispiel Rumänien, Georgien oder Litauen. Dort bekommen viele Kinder gar keine Geschenke und selbst Dinge des täglichen Bedarfs wie Zahnbürsten oder Deos sind eine Besonderheit.

Damit auch benachteiligte Kinder ein Geschenk bekommen, beteiligten sich die Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM) auf Initiative der Schülervertretung an der weltweit größten Geschenkeaktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Sie packten Päckchen im Wert von 10 bis 15 Euro in der Größe eines Schuhkartons und sammelten einen kleinen Geldbetrag für die Deckung der Frachtkosten. Manche Klassen bestückten ihr Geschenk zusätzlich noch mit einem persönlichen Gruß, einem Klassenfoto zum Beispiel.

„Als Frau Reinarz uns von der Aktion erzählte und fragte, ob wir da mitmachen wollen, habe ich sofort ja gesagt. Ich selbst kenne so viele Kinder, aus einem kleinen Dorf in Rumänien, wo meine Familie herkommt. Und ich weiß, dass diese Kinder dort sehr arm sind und sich sehr über ein solches Paket freuen würden, das sie sonst nicht bekommen. So haben solche Kinder dann auch ein schönes Weihnachten“, sagt Melissa Lacatus und beteiligt sich gemeinsam mit ihrer Klasse, der 11HB01, an dieser Aktion.

Neben der 11HB01 haben noch einige andere Klassen die Aktion genutzt, um sich gemeinschaftlich an einem Geschenk zu beteiligen. 36 Kinder erhalten in diesem Jahr Pakete von Schülern der KSM und helfen damit, im Rahmen der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“, in diesem Jahr insgesamt 409 448 Kinder weltweit zu beschenken.

Die Mitglieder der Schülervertretung Katrin Kapanizki, Melisa Lacatus und Mahid Ilyas, (v. l. n. r.)  sammeln die Geschenke im Rahmen der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hierzu erschien in der „Oberhessischen Presse“ am 22.12.2018 folgender Artikel: