Schulbeauftragter für Verkehrserziehung


 

Wer bin ich?

Ich heiße Andreas Dittmann, bin 1956 geboren und seit dem Jahr 2000 als Lehrer an den Kaufmännische Schulen der Universitätsstadt Marburg tätig.

2001 musste an unserer Schule die Stelle des Beauftragten für die Verkehrssicherheit  neu besetzt werden. Da ich der Einzige war, der sich dafür zur Verfügung gestellt hatte, wurde ich von der Gesamtkonferenz einstimmig gewählt.

 

Foto: Siegfried Groß

Warum mache ich das?

Mit dem Thema „Verkehrssicherheit“ beschäftige ich mich seit vielen Jahren in meiner Freizeit. Als ehemaliger Motorsportler (ich bin viele Jahre lang Motorradrennen gefahren) erlebe ich die Gefahren des öffentlichen Straßenverkehrs anders. Wie viele Motorsportler fahre ich (hoffentlich) aufmerksamer und bewusster als manch Anderer. Gleichzeitig sehe ich das teilweise mangelhafte Gefahrenbewusstsein der Verkehrsteilnehmer und als Folge die vielen – unnötigen – Unfälle, gerade unter Beteiligung der jugendlichen Verkehrsteilnehmer.

Ich habe daher schon vor vielen Jahren eine Ausbildung zum Moderator/Instruktor für Verkehrssicherheitstrainings absolviert und führe ein- und mehrtägige Verkehrssicherheitstrainings für Motorrad- und Autofahrer durch. 

Mit meinem Aufgabenbereich an unserer Schule hoffe ich,  durch geeignete Projekte präventiv tätig sein zu können

Was mache ich warum?

Verkehrserziehung in der Schule – was fällt einem dazu ein? Im günstigen Fall die Fahrradausbildung an Grundschulen. Danach? Nichts oder wenig.

Die amtliche Verordnung listet eine ganze Reihe von Aufgaben auf, die der Schulbeauftragte für die Verkehrssicherheit wahrnehmen soll. Wie das geschehen soll, bleibt allerdings unklar, Hilfe von übergeordneten Dienststellen gab es in der Vergangenheit kaum.

Das zum Thema „Verkehrserziehung“ aber gerade in Schulen mit jugendlichen Verkehrsteilnehmern ein unübersehbarer Handlungsbedarf besteht, verdeutlichen die folgenden Zahlen: 

Prävention ist also gefordert. Gefahren bewusst machen. Aber wie?

Projekte, die das Thema Verkehrssicherheit von mehreren Seiten beleuchten, Gefahren aufzeigen, Gefahren bewusst machen und hoffentlich bei dem einen oder anderen einen Denkprozess auslösen und vielleicht sogar eine Verhaltensänderung bewirken.

Wie geht’s weiter?

Die unten beschriebenen Tage der Verkehrssicherheit werden sicher in gleicher oder abgewandelter Form als regelmäßige Aktionen weiter geführt werden, auch wenn es nicht einfach ist, die dafür notwendigen finanziellen Mittel aufzubringen.

Das Projekt in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft hat sich inzwischen etabliert und wird daher laufend fortgesetzt.

Weitere Projekte in unserer Schule werden folgen.


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