Schüler gründen eine eigene Firma


Klasse 11 BW 02 der Ein- bzw. Zweijährigen Berufsfachschule für Betriebswirtschaft nimmt erstmals am Junior-Projekt teil

Die Klasse 11 BW 02 der Kaufmännischen Berufsfachschule für Betriebswirtschaft nimmt in diesem Jahr am Junior-Projekt des Instituts für Deutsche Wirtschaft teil. Beim JUNIOR-Projekt gründen die Schülerinnen und Schüler ein Miniunternehmen an ihrer Schule. Für ein Schuljahr lernen sie dabei wirtschaftliches Grundwissen in der Praxis, Teamarbeit, andere motivieren und mit Engagement eine gemeinsame Sache umzusetzen.

Teamfähgikeit, Eigeninitiative und Selbstständigkeit sind im hohen Maße gefordert, wenn das Miniunternehmen Erfolg haben soll.

Das Projekt läuft im Rahmen des Lernbüro-Unterrichtes, das von den Lehrkräften Martina Gücker und Thomas Gaudek betreut wird. Die Schüler haben ein Unternehmen mit dem Namen @learn gegründet. Dieses Unternehmen möchte günstige Internet-Einsteigerkurse für bestimmte Zielgruppen, z. B. Senioren, Mütter, Kinder anbieten.

Die Schüler haben bereits einen Vorstandsvorsitzenden gewählt und arbeiten in der Verwal­tungs-, Finanz-, Marketing- und Seminarabteilung und sind mit großem Eifer bei der Sache. Für den Anfang des kommenden Jahres planen die Schüler die ersten Kurse.

Zur Zeit ist man im Miniunternehmen damit beschäftigt, das Grundkapital zu beschaffen, die Seminare zu planen, Unterrichtsmaterialien herzustellen und Werbung vorzubereiten. Weiterhin planen die Schüler einen Messeauftritt bei der Auftaktveranstaltung der JUNIOR-Unternehmen.

Am 9. Dezember 2003 nehmen die Schüler von @learn mit ihren Lehrern an der JUNIOR-Auftakt­veranstaltung in Wetzlar teil. Bei dieser Veranstaltung findet ein Erfahrungsworkshop statt und nachmittags hat jede Juniorfirma die Gelegenheit, sich mit einem Messestand der Öffentlichkeit und Presse zu präsentieren.

Wir werden Sie über die JUNIOR-Firma auf dem Laufenden halten. Anfragen richten Sie bitte an die E-Mail-Adresse des Miniunternehmens: at_learn@gmx.de oder an die Kaufmännischen Schulen der Universitätsstadt Marburg.

Martina Gücker

 


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