Chronik 2

Chronik von 2012 bis 1997

2012

Mit Verleihung des Teilzertifikats „Ernährung und Verbraucherbildung“ erhalten die Kaufmännischen Schulen das letzte von vier benötigten Zertifikaten auf dem Weg zur Gesundheitsfördernden Schule. Die Pausenhalle wird umgestaltet. Gemütliche Sitzecken und Sofas bieten Möglichkeiten zur Erholung und Entspannung und die Installation von Lichtspots sowie einer Lautsprecheranlage ermöglicht die Nutzung für schulische Feierlichkeiten, Informationsveranstaltungen oder Aufführungen.

2011

StD Herrmann Schorge, der seit 1995 als stellvertretender Schulleiter der Kaufmännischen Schulen tätig war, wird zum Ende des Halbjahres in den Ruhestand verabschiedet. OStR Carsten Erbes übernimmt seine Position als stellvertretender Schulleiter zum 1. Februar 2011. Die Kaufmännischen Schulen werden Partner für das Modellprojekt „Mittelstufenschule“. Gemeinsam mit weiteren beruflichen Schulen der Stadt Marburg übernehmen sie den berufsbezogenen Unterricht für Mittelstufenschüler der 8. Klassen.

2010

Mit Beginn des Schuljahres 2010/11 wird das Berufliche Gymnasium um die Fachrichtung Gesundheit erweitert. Zwei Klassen mit überwiegend weiblichen Schülern starten ihren Weg zum Abitur. Der Neubau der KSM wird fertiggestellt. Der moderne Anbau mit großer Glasfront beherbergt eine Mediathek mit Internetcafe und Arbeitsplätzen für Schülerinnen und Schüler sowie vier mit modernster Technik eingerichtete Klassenräume.

2009

Nach einem erfolgreichen Probelauf von sechs Monaten wird das Projekt „Ansprechbar“ als feste Institution an den Kaufmännischen Schulen etabliert. Die zu Mediatoren ausgebildete Lehrergruppe bietet Schülerinnen und Schülern einen Ort, an dem sie sich mitteilen können und Hilfe bei unterschiedlichsten Alltagsproblemen erhalten. Die Anschaffung von vier digitalen Tafeln, den sogenannten „Interactive Whiteboards“ legt den Grundstock für den Ersatz der alten Kreidetafeln durch eine zeitgemäße Alternative modernen Unterrichtens.

2008

Zum ersten Mal richten die Kaufmännischen Schulen ein Bewegungsfest für rund 700 Schülerinnen und Schüler aus. Die „Sports-Fun-Fete“, die in Kooperation mit der Deutschen Sportjugend stattfindet, soll den jungen Erwachsenen Spaß an Sport und Bewegung vermitteln.

2007

Zukünftig soll vor allem die Gesundheitsförderung in den Mittelpunkt des Sportunterrichts gerückt werden. Deshalb initiiert die Arbeitsgruppe „Schule und Gesundheit, Schwerpunkt Bewegung“, ein Modulkonzept für den Sportunterricht, das durch das Sportinstitut der Marburger Universität unterstützt und durch das Hessische Kultusministerium als Modellversuch gefördert wird.

2006

Acht angehende Bankkaufleute der KSM stellen sich der freiwilligen Prüfung und Zertifizierung ihrer Englischkenntnisse. Dieses KMK-Fremdsprachenzertifikat wurde zum ersten Mal an der Schule angeboten und soll die Mobilität und die Chancen auf einen Arbeitsplatz für die Schüler erhöhen.

2005

Zu Beginn des neuen Schuljahres wird in einer 11. Klasse des Beruflichen Gymnasium der Kaufmännischen Schulen der Universitätsstadt Marburg eine Laptop-Klasse eingerichtet. Alle Schüler der Notebook-Klasse haben sich freiwillig dazu gemeldet. Eltern, Schulleitung und IT-Experten der Firma Immel Datentechnik  konzipieren zusammen die neue Klasse, in der jeder Schüler mit einem eigenen Notebook arbeitet.

2004

Die IHK Kassel organisiert einen Tag „Minister als Auszubildender“. Wilhelm Dietzel – Hessischer Minister für Umwelt, ländlicher Raum und Verbraucherschutz – besucht die Firma Braun Melsungen AG und die Kaufmännischen Schulen Marburg, um sich über die Ausbildung der Außenhandelskaufleute zu informieren.

2003

Im November 2003 veranstaltet die KSM in Zusammenarbeit mit der IHK Kassel zum ersten Mal einen Tag des Außenhandels. Referenten der Ausbildungsbetriebe stellten die Berufsbilder vor und standen für Informationen zur Verfügung. Die Schüler aus den Klassen Außenhandelskaufleute (duales System) und Fremdsprachensekretariat (vollschulisch) berichten über ihre Erfahrungen im Auslandspraktikum. Die Auszubildenden bzw. Schüler haben bis zu 12 Wochen in folgenden Ländern gearbeitet: England, Frankreich, Spanien, Polen, USA und Kanada.

2002

Im Februar wird Siegmar Günther als Leiter der Kaufmännischen Schulen der Universitätsstadt Marburg durch das Hessische Kultusministerium beauftragt. Ab August werden an den Kaufmännischen Schulen in Marburg erstmals 15 Kaufleute im Gesundheitswesen ausgebildet. Die Ausbildung dauert drei Jahre und setzt den Mittleren Bildungsabschluss voraus.

2001

Nach 35 Jahren pädagogischer Arbeit an den Kaufmännischen Schulen der Universitätsstadt Marburg wird Oberstudiendirektor Klaus Fenner in den Ruhestand verabschiedet. Mit Beginn des Schuljahres 2001/2002 bilden die Kaufmännischen Schulen Marburg als hessenweit einzige Schule den neu geschaffenen Beruf Außenhandelskauffrau/-mann aus. Es handelt sich um eine dreijährige Ausbildung im dualen System. Im zweiten Ausbildungsjahr gehen die Schüler bis zu 12 Wochen in ein Auslandspraktikum.

2000

Ihre diesjährigen Schulmeisterschaften führen die Kaufmännischen Schulen wieder in Verbindung mit dem Bundesjugendschreiben der Deutschen Stenografenjugend durch. An den drei Wettbewerben beteiligen sich in zwei Altersklassen insgesamt über 170 Schülerinnen und Schüler der KSM. Die Höchstleistungen liegen in Kurzschrift bei 60 Silben in der Minute, im Tastschreiben am PC bzw. der Schreibmaschine werden 332 Minutenanschläge und in Textverarbeitung 98 Autorenkorrekturen in 10 Minuten erreicht. Stefanie Hahn – auszubildende Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte – wird wie bereits im Vorjahr zweifache hessische Landessiegerin ihrer Altersklasse.

1999

Nach dreijähriger Vakanzzeit  ist die Schulleitung der KSM wieder komplett. Während Angelika Fresenborg zur Abteilungsleiterin für die IHK-Ausbildungsberufe ernannt wurde übernahm Herr Fey die Ausbildungsberufe im öffentlichen Dienst und Gesundheit.

1998

An den Kaufmännischen Schulen wird eine neue vollschulische Berufsausbildung – Kaufmännische(r) Assistent(in) mit Schwerpunkt Betriebswirtschaft – als Schulversuch angeboten. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und beinhaltet ein vierwöchiges Praktikum in mittelständischen Betrieben in Marburg und Umgebung.

1997

Die neuen Berufe in der Informations- und Kommunikationstechnik werden seit Sommer 1997 auch in Marburg ausgebildet. Die Kaufmännischen Schulen Marburg, die Adolf-Reichwein-Schule, das Software-Center und das Arbeitsamt haben sich zu einem Verbund zusammen geschlossen, um die Ausbildung in diesen modernen Berufen zu ermöglichen.