Teams der KSM belegen Plätze 2 und 4

Zum ersten Mal seit vier Jahren gelang es keinem Fußballteam der KSM, sich den Sieg beim Fußballturnier der Marburger Berufsschulen zu ergattern. Den Turniersieg holten die “Elektriker” der Adolf-Reichwein-Schule. Team 1 der KSM konnte sich jedoch über Platz 2 freuen.

Acht Teams waren beim diesjährigen Fußballturnier der Marburger Berufsschulen angetreten. Die Kaufmännischen Schulen starteten mit zwei Teams, die sich überwiegend aus Spielern der Berufsfachschule sowie des Beruflichen Gymnasiums rekrutierten. Team KSM-2 war zusammengestellt aus Spielern der 10BF und 11BG.

Die Spieler aus Team zwei zeigten in der Gruppenphase eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung. Alle drei Vorrundenspiele wurden verdient gewonnen und somit wurde das Team Gruppenerster.

Das Team KSM-1 wirkte im ersten Gruppenspiel noch ein wenig unsortiert und verlor. Die Spieler aus der 11BG, 12BG, 10BF und 11HB konnten allerdings die zwei letzten Gruppenspiele sehr deutlich gewinnen und zogen somit als verdiente Gruppenzweite ins Halbfinale ein.

Im Halbfinale spielten nun die beiden Teams der KSM gegeneinander um den Einzug ins Finale. Lange war das Spiel ausgeglichen und beide Teams ließen wenige Torchancen zu. Team KSM-1 konnte in diesem heiß umkämpften Halbfinale vier Minuten vor Schluss das Spiel für sich entscheiden. Team-2 kämpfte bis zum Schluss, konnte aber das 1 : 0 nicht mehr ausgleichen.

Im Spiel um Platz drei spielte das Team KSM-2 gegen die ARS-12BG. Schnell führte das Team 4 : 0. Verletzungsbedingt stand der Mannschaft aber kein Auswechselspieler mehr zur Verfügung, sodass mit Dauer des Spiels die 12BG der Adolf-Reichwein-Schule immer stärker wurde und schlussendlich noch ausgleichen konnte. Im anschließenden Elfmeterschießen hatte das KSM-Team das Nachsehen.

Im Finale waren die Elektriker der ARS der Gegner für das Team KSM-1. Schnell konnte die „Kaufmänner“ in Führung gehen, aber das Spiel wurde im zweiten Teil zunehmend umkämpfter. Die Elektriker konnten das Spiel noch zu einem 2 : 1 drehen. Somit geht zum ersten Mal seit vier Jahren der Titel nicht an die Kaufmännischen Schulen Marburg.

Team KSM-1 (in blau) und KSM-2 (in lila) beim Berufsschulfußballturnier flankiert von ihren Mannschaftsführern Moritz Rommelspacher (links) und Sebastian Schroeder (rechts).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außenhandelskaufleute sammeln Expertenwissen bei der B.Braun Melsungen AG

63000, 5000, 64, 18, 7, 4. „Nein, das sind nicht die Lottozahlen!“, so begrüßten Sophie Wagner und Lea Kressel, Auszubildende an den KSM, ihre Mitschüler anlässlich des Praxistages bei der B. Braun Melsungen AG. Sie stellten ihren Gästen ihren Ausbildungsbetrieb in Zahlen vor: Mit 63 000 Mitarbeitern weltweit und 5 000 Produkten erzielt das Familienunternehmen im Norden Hessens einen Umsatz von ca. 7 Milliarden Euro in 64 Ländern dieser Erde. Dabei verteilen sich die 18 Therapiefelder des Systemanbieters im Gesundheitsmarkt auf 4 Sparten.

Der Praxistag bereichert als elementarer Bestandteil der dualen Ausbildung regelmäßig den Unterricht der Kaufleute im Außenhandel. An diesem Tag besuchen die Auszubildenden im ersten Lehrjahr ein Wirtschaftsunternehmen der Region und lernen Zusammenhänge aus den Lernbereichen Beschaffung, Logistik oder Export auch in der Praxis kennen. Organisiert hatte diesen Praxistag die für die Ausbildung der Kaufleute im Außenhandel zuständige Leiterin Nadine Krefeld, die ebenfalls bei ihrer Begrüßung die Bedeutung des Außenhandels für B.Braun hervorhob.

Diese Vorlage nahm Christian Jäger sogleich auf: Mit zahlreichen Einblicken in die Praxis veranschaulichte der Vertriebsleiter der Region Middle East/Africa die Entwicklung von Auslandsgeschäften am Beispiel von Direktinvestitionen. Dabei verdeutlichte er sowohl die Komplexität des Projektgeschäfts als auch die Rahmenbedingungen, die es bei einer solchen Investition zu beachten gilt. Die Aufgabe für die angehenden Fachkräfte bestand darin, die Chancen und Risiken eines solchen Vorhabens zu erkunden und abzuwägen.

Nach der Mittagspause folgte Reinhardt Vaupel mit einer sehr interessanten Führung durch die Logistik des Unternehmens. Neben ersten logistischen Fachbegriffen konnten die Teilnehmer den Warenfluss sehr anschaulich nachvollziehen und haben auf eine unterhaltsame Art viel über das Zusammenspiel von Mensch und Technik im Unternehmen gelernt.

Mit einer Einführung in die Exportkontrolle und einem anschließenden Workshop, der die Komplexität des Themas durch selbstständiges Tun verdeutlichte, endete der Praxistag, der alle trotz des fehlenden Lottogewinns glücklich den Heimweg antreten ließ.

Gruppenbild der Grundstufe im Außenhandel mit den Lehrkräften Cornelia Herr, Marion Pöltl und Sören Widdrus, vorne rechts: Nadine Krefeld

 

 

 

 

 

 

 

 

Auszubildende Katharina Wiegand sammelt die Ideen ihrer Gruppe während eines Workshops – Fotos: Joachim Striepecke

 

 

 

 

 

 

 

 

Methodenvielfalt im Englischunterricht an den KSM durch Schüleraustausch mit Dänemark

Eine Woche lang hatten die Schüler der Stufe 12 des Beruflichen Gymnasiums Zeit, ihre Englischkenntnisse praktisch anzuwenden und neue Methoden zu erproben. Marburg ist eine Märchenstadt und so kamen die Schüler auf die Idee, einige bekannte Märchen der Brüder Grimm zu modernisieren. Dazu mussten sie die Geschichten für ihre Gäste aus Dänemark ins Englische übersetzen. Im Anschluss daran entwickelten die Schüler moderne Versionen der Märchen. So wurde aus Cinderella Tinderella, denn heutzutage sieht Frau den Prinzen nicht zuerst auf einem großen Fest, sondern auf Tinder. Die Fähigkeit, sich in der Fremdsprache zu verständigen und englischsprachige Texte zu schreiben, war auch für die folgenden Projektschritte nötig. Die Schüler entwickelten szenische Ideen, erstellten dazu Skizzen und fotografierten die gewünschten Spielszenen. Für Snowwhite und Hansel und Grete wurden Bilder im Wald gemacht, für Rumpelstilzchen auf dem Parkplatz, für Rapunzel auf dem Marburger Schloss. Die fertigen Fotos wurden mit dem Programm Comic Life bearbeitet. Die Schüler verfremdeten die Bilder zu Comicszenen und erstellten passende englischsprachige Sprechblasen und Erklärungstexte. Den Abschluss bildete ein Wettbewerb. Jede Gruppe stellte ihren Arbeitsprozess vor und zeigte den dabei geschaffenen Comic. Dazu präsentierten die Schüler die Texte ihrer Comicfiguren– alles natürlich in der Fremdsprache. Jede Darbietung wurde wie beim Eiskunstlaufen von den anderen Gruppen mit einer Punktzahl zwischen Null und Zehn bewertet. Den Sieg errang die Gruppe, deren Mitglieder mit ihrer Geschichte die meisten Lacher auf ihre Seite gebracht hatten.

Der Austausch war die dritte Begegnung zwischen Schülern des Beruflichen Gymnasiums der Kaufmännischen Schulen und der Salling Efterskole. Die Partnerschule ist ein privates Internat mit ca. 170 Schülern und liegt in einer ländlichen Umgebung im Norden Dänemarks. Die Schüler besuchen die Schule für 1 Jahr, um sich beruflich zu orientieren, die Persönlichkeit weiterzuentwickeln und sich auf weiterführende Ausbildungen vorzubereiten. Verena Engel und Yvonne Zander, die als Englischlehrerinnen den Austausch initiiert haben, sind begeistert über die Fortschritte, die ihre Schüler durch den Austausch machen. Und darüber hinaus, so Engel und Zander, passiere so viel in der Persönlichkeitsentwicklung. So sei ein Mädchen, das sie in Dänemark eher als schüchterne Außenseiterin erlebt hatten, in Marburg richtig aufgetaut und die deutschen Lehrkräfte hätten sie am liebsten dabehalten.

Schülerbericht: „Märchenhafter Austausch“

Schüler beim Erstellen ihrer eigenen Comics

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schüler aus Dänemark und der KSM mit ihren Betreuern. An den KSM waren das Yvonne Zander, Verena Engel und Marcus Ghiai.

 

 

 

 

 

 

 

 

Offene Grenzen sind „Lebenselixier“ der Wirtschaft

Welche Vorteile ziehen Firmen aus der EU? Darüber sprach der „SW Motech-Chef“ mit Berufsschülern an den Kaufmännischen Schulen in Marburg.

Hierzu erschien am 14.05.2019 folgender Artikel in der „Oberhessischen Presse“:

Kurs für Darstellendes Spiel wagt sich an eine moderne Adaption des Literaturklassikers „Faust“

Wer hat sich das nicht schon immer mal gewünscht: Gut auszusehen, beliebt zu sein, Erfolg zu haben? Doch welchen Preis ist man bereit dafür zu zahlen?

In Goethes Klassiker „Faust“ schließen Gott und der Teufel eine Wette ab, in deren Mittelpunkt der Gelehrte Heinrich Faust steht. Auch in der Inszenierung des Kurses für Darstellendes Spiel ist Faust wieder da und zwar in Form von drei Schülern. Der hochgepriesene – aber von den Schülern meist als Alptraum angesehene – Klassiker Goethes findet seinen Weg von den Bühnen der Welt in die Aula der KSM.

Im Mittelpunkt steht auch diesmal die berühmte Wette. Hier wetten ein weiblicher und ein männlicher Mephisto im Doppelpack mit Gott um die Seelen dreier Schüler: Um Christina, die einsame Streberin, Benni, den Fußabtreter der Klassenschönheit sowie Joe, den verpeilten Chiller aus der letzten Reihe.

Bis zum Abiball müssen sich die drei für oder gegen ihre gewonnenen „teuflischen“ Fähigkeiten entscheiden, die ihnen plötzlich Macht, Ansehen und Bewunderung verschaffen. Alles oder Nichts? Wer wird seine Seele dem Teufel verkaufen? Christina, die nun mit einem Haarschwung erreicht, dass ihr alle zu Füßen liegen? Benni, der Gedemütigte, der sich nun endlich rächen kann? Oder Joe, der plötzlich in allen Fächern brilliert?

Unterhaltsam und ganz nah an ihrer eigenen Lebenswelt zeigte das vierundzwanzigköpfige Ensemble unter der Leitung von Sonja Mahr, wie aktuell der alte Goethe-Stoff auch heute noch ist. Der Sprung in die Moderne gelang, ohne aufgesetzt zu wirken und brachte dem Stück eine ganz besondere Dynamik. In den vielfältigen Schülercharakteren konnten sich sicherlich viele ein bisschen wiederfinden und nebenbei sorgten Figuren wie eine dealende Hexe oder einige überzeichnete Schüler- wie Lehrercharaktere für so manchen Lacher.

Und auch eine Moral hatte das Stück zu bieten: Wenn auch heute die Schüler längst nicht mehr so naiv daherkommen wie einst Goethes Gretchen, so zeigen sie doch, dass auch sie immer noch verführbar sind. Viele von ihnen wollen mit dem Strom schwimmen, nicht aus der Reihe fallen, erfolgreich und beliebt sein – und sind vielleicht sogar bereit, einen hohen Preis zu zahlen …

 

 

 

 

 

 

Szenen aus der Aufführung des Stückes „Faust – Doppelt oder Nichts“ an den KSM

 

 

 

 

 

 

 

Kaufmännische Schulen Marburg (KSM) stellen zwei Landessieger

Nicht nur schnell, sondern auch erfolgreich waren die Schüler der Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM) bei den diesjährigen Schulmeisterschaften am PC. Die Leistungen der Schulbesten können sich auch im hessenweiten Vergleich sehen lassen.

Insgesamt wurden an den Kaufmännischen Schulen 390 Arbeiten abgegeben, deren Leistungen in den beiden Disziplinen Zehn-Finger-Tastschreiben sowie Autorenkorrektur beurteilt wurden. Die Höchstleistungen lagen bei 261 Anschlägen pro Minute bzw. bei 88 Autorenkorrekturen in jeweils 10-minütiger Bearbeitungszeit, berichtet Siegfried Groß, Koordinator für Fachpraxis an den KSM nach der Auswertung.

Lisa Bastian und Anna-Maria Wenzek (beide Klasse 11 RA 01) waren die Besten im 10-Finger-Tastschreiben ihrer Altersklasse. Als schulbeste Staffel waren Tina Assmann, Aylin Bozdogan, Halime Yanik und Merve Yildiz (10BF01) am Start. Angelika Denik (11 RA 01) und Lea Schneider (10 VW 01) führen in ihrer Altersklasse die Ergebnisliste in der PC-Autorenkorrektur an.

Die besten Teilnehmer an den Schulmeisterschaften meldete die Schule zum Bundeswettbewerb an. Dabei wurden Anna-Maria Wenzek im Tastschreiben und Lea Schneider in der PC-Autorenkorrektur jeweils hessische Landessiegerin in ihrer Altersklasse. Sie trugen dazu bei, dass die Kaufmännischen Schulen seit 1993 bereits 50 Landessieger sowie einige Bundessieger stellen konnten.

Weitere vordere Plätze in der Landessiegerliste belegten im Tastschreiben in ihren Altersklassen Angelika Denik (Platz 2), Lana Tamm (3), Stephanie Neudorf (4), Patricia Scheuer (6), Lisa Bastian und Steffi Gutknecht (beide 7) sowie die beste Schulstaffel (Platz 10). In der PC-Autorenkorrektur konnte sich Jason Toma (Klasse 12HB01) auf Rang 7 platzieren. Die beste bundesweite Platzierung erreichte Angelika Denik mit ebenfalls Rang 7.

Alle erfolgreichen Schüler erhielten eine Urkunde über ihre Leistung. „Eine Urkunde über die Teilnahme an einem solchen Wettbewerb macht sich gut bei den Bewerbungsunterlagen“, so Groß, und hebt damit die Intention der Schule für die Durchführung von Schulmeisterschaften und deren Einbindung in das „Bundesjugendschreiben“ hervor.

Während der Siegerehrung stellte der Schulleiter, Oberstudiendirektor Klaus Denfeld, heraus, dass auch im Zeitalter der Zwei-Finger-Texteingabe bei Messangerdiensten das Zehn-Finger-Tastschreiben die ökonomischste Art der Texteingabe über PC-Tastaturen bleibt. Sören Widdrus, Vorsitzender des KSM-Fördervereins, übergab an die Schul- und Landessiegerinnen Buchgutscheine.

Jährlich ruft die Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien im Rahmen des Wettbewerbs „Bundesjugendschreiben“ dazu auf,  die schnellsten Schreiber am PC zu ermitteln. Die Kaufmännischen Schulen Marburg nahmen in diesem Jahr bereits zum vierundzwanzigsten Mal an diesem Wettbewerb teil. Neben Schulen beteiligen sich bundesweit auch Stenografenvereine sowie andere Bildungseinrichtungen an dieser Aktion.

Die Schulsiegerinnen 2019: Merve Yildiz, Halime Yanik, Wettschreibleiter Siegfried Groß, Lisa Bastian, Anna-Maria Wenzek, Lea Schneider, Tina Assmann, Aylin Bozdogan sowie Fördervereinsvorsitzender Sören Widdrus (v. l. n. r.). Auf dem Foto fehlt Angelika Denik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schüler der Kaufmännischen Schulen informieren sich über Internetmarketing

Der Marketingleiter der Firma SW-Motech, Johannes Klotz, war zu Gast in den Kaufmännischen Schulen Marburg. An interessanten praktischen Beispielen demonstrierte Klotz, wie ein Unternehmen mit  den DV-Werkzeugen von google viel über die Kunden erfahren und gezielt  Entscheidungen treffen kann.

Gleich zum Einstieg beeindruckte Klotz die Auszubildenden des Außenhandels und die Schüler des Beruflichen Gymnasiums. Er besuchte die Website eines großen Modehändlers und zeigte den Schülern, welche Datenspuren er mit 2 Klicks gelegt hatte. Die Webseite des Händlers hatte auf dem PC des Kunden 9 Cookies gesetzt, die dort 1 Jahr lang bleiben werden. Cookies (Deutsch: Krümel) sind kleine Dateien, die eine Webseite auf dem Rechner des Besuchers dieser Seite hinterlässt. Die Cookies senden dem Webseitenbetreiber Informationen über das Verhalten des Nutzers. Diese Daten sind nicht nur wichtig für das Marketing, sondern können auch für andere Unternehmensentscheidungen genutzt werden. Klotz zeigt dies an vier Beispielen. Das Aussehen einer Website soll für ein neues Smartphonemodell aktualisiert werden. Mit google Analytics kann das Unternehmen ermitteln, wie viele Besucher der Webseite genau dieses Modell nutzen und wie viel Umsatz diese generieren. So kann das Unternehmen datengestützt entscheiden, ob  es sich lohnt, in die Optimierung zu investieren. Soll die US-Niederlassung an der Ost- oder an der Westküste angesiedelt werden? Aus den Nutzerdaten wird ersichtlich, wo wie viele Kunden Zuhause sind und welches Volumen ihre Warenkörbe haben. Lohnt es sich, nach 18 Uhr telefonische Beratung anzubieten? – die Auswertung der Nutzerdaten zeigt, wann die Kunden auf der Webseite unterwegs sind und wann sie bestellen. Sogar die Beschaffung kann mit Unterstützung von Nutzerdaten optimiert werden. Daten aus dem Nutzerverhalten zeigen, welche Modelle sich besonders positiv entwickeln und deshalb in größerem Umfang zukünftig verfügbar sein müssen. Abgerundet wurde der Vortrag durch einen Einblick in das Thema Suchmaschinenoptimierung. Welche Schlüsselbegriffe müssen auf der Website auftauchen, damit diese Seite bei den Suchergebnissen ganz weit oben erscheint.

Referent Johannes Klotz
Copyright: Vogel Communications Group

 

Das Fazit der Schüler war durchweg sehr positiv. „Google Analytics war prinzipiell schon bekannt, nicht jedoch alle Funktionen und welche Ergebnisse man daraus ableiten kann.“ Die Schüler waren überrascht, wie viele Daten frei zugänglich sind, „jeder einzelne Nutzer ist durchsichtig“ – so die Rückmeldung eines Schülers. Für die Schüler des beruflichen Gymnasiums hatte die Veranstaltung noch einen weiteren Mehrwert: Sie erfuhren aus erster Hand, warum es sehr klug ist, Statistik zu lernen.

Sie möchten die Kaufmännischen Schulen finanziell unterstützen?

Dafür gibt es den

Verein der Freunde und Förderer der
Kaufmännischen Schulen Marburg e. V.

Weitere Infos und die Bankverbindungen erhalten Sie über den Flyer (PDF-Format) des Fördervereins!

Vorstand des Fördervereins

(gewählt in der Mitgliederversammlung am 26.11.2018)

Ute Köhler (Beisitzerin), Helen Görge (Schatzmeisterin), Dr. Dietmar Krause (Kassenprüfer),
Antje Henschel (stellv. Vorsitzende), Sören Widdrus (Vorsitzender) und Sigi Groß (Schriftführer, v. l. n. r.).

Auf dem Foto fehlen Beisitzer Joachim Striepecke und Kassenprüferin Claudia Eckert.

E-Mail an den Förderverein

Förderverein der KSM finanziert Glanzlichter im Schuljahr

Jahreshauptversammlung am 26.11.2018

Fast 1800,00 € hat der Förderverein der Kaufmännischen Schulen Marburg (KSM) im letzten Jahr investiert, um besondere Ereignisse und Projekte in der Schule möglich zu machen. Auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins stellte der erste Vorsitzende Sören Widdrus die einzelnen Projekte vor: Am Bewegungstag gibt es regelmäßig besondere Sportangebote wie Kistenklettern und Autoziehen, es gibt Workshops in Trendsportarten wie Trommeln oder Bogenschießen. Viele externe Trainer arbeiten zu Freundschaftspreisen, die dennoch finanziert sein wollen.

Ebenfalls gefördert werden Urkunden und Sachpreise für die Schulmeisterschaften am PC, die Teilnahme am Deutschen Sportabzeichen und am Laufabzeichen. Die jahrgangsbesten Absolventen in den Ausbildungsberufen und Vollzeitschulformen wurden mit kleinen Preisen gewürdigt. Der Austausch mit der Partnerschule in Dänemark wurde ebenso gesponsert wie ein Moskauaustausch des schulübergreifenden Russischkurses. Für ihre Abiparaden erhielten die Schüler des Beruflichen Gymnasiums zwei Banner. Die Schulband konnte sich über einen neuen Gitarrenverstärker freuen. In diesem Schuljahr wird der Förderverein die Erweiterung der Büromaschinensammlung unterstützen sowie für die Schulband ein gebrauchtes E-Piano anschaffen. Die Gruppe Sucht- und Gewaltprävention erhält einen Zuschuss für die zahlreichen Workshops, die am Suchtpräventionstag angeboten werden.

Neben der finanziellen Förderung besonderer Aktionen und Projekte engagiert sich der Förderverein im Bereich der Berufsorientierung mit einem eigenen Veranstaltungsformat. In diesem Jahr waren auf der Berufsinformationsveranstaltung für das Berufliche Gymnasium Ausbilder und Auszubildende der Unternehmen Viessmann und Osborn sowie der Sparkasse Marburg-Biedenkopf und der Steuerberaterkammer zu Gast. Sie beantworteten die Fragen der Schüler zu Ausbildungsangeboten ihrer Unternehmen, zum Auswahlverfahren, zum Praktikum und zur Onlinebewerbung. Bei der Veranstaltung für die Fachoberschule waren Vertreter des Landkreises, der Sparkasse, der Polizei und des Großhandelsunternehmens Sonepar dabei. Im laufenden Schuljahr soll dieses Format um ein Angebot für die Schüler der Berufsfachschule und der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung erweitert werden. Auch für die neu beantragte Schulform „Berufliches Gymnasium, Schwerpunkt Erziehungswissenschaften“ wird es ein berufsorientierendes Angebot geben. Geplant ist außerdem eine Inhousemesse, bei der Auszubildende andere Schüler über ihre Ausbildung informieren.

Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. Neu im Vorstand ist Helen Görge als Schatzmeisterin. Sie folgt Ute Köhler, die dem Verein als Beisitzerin verbunden bleibt.

1896 – 2018: Über 120 Jahre KSM

Von der kaufmännischen Fortbildungsstätte
zum regionalen Kompetenzzentrum mit gestuften Bildungsgängen

2018

Erstmals finden Abschlussprüfungen in InteA-Klassen („Integration durch Anschluss und Abschluss“) statt, die eingerichtet wurden, um Flüchtlingen grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache für den Übergang in eine Berufsausbildung oder den Wechsel in einen anderen Bildungsgang zu ermöglichen.

2017

Oberstudiendirektor Siegmar Günther wird nach 15 Jahren Tätigkeit an den Kaufmännischen Schulen als Schulleiter in den Ruhestand verabschiedet.

Oberstudiendirektor Klaus Denfeld kehrt zum 1. Februar 2017 an seine ehemalige Schule zurück und wird als Schulleiter Nachfolger von Siegmar Günther.

Die ersten Kaufleute für Büromanagement verlassen die Schule nach erfolgreicher Abschlussprüfung und sind damit die ersten Absolventen, die die Bezeichnung dieses neuen Ausbildungsberufes tragen dürfen.

2016

Zum 31. Juli 2016 wird Studiendirektorin Regina Schöpe-Hellwig als Abteilungsleiterin verabschiedet.

Studiendirektorin Heike Pfaff-Cimiotti übernimmt die Leitung der Abteilung IV mit dem Schwerpunkt Teilzeit-Berufsschule.

Die Kaufmännischen Schulen erhalten das Zertifikat „Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern“ und bauen damit ihre Gesundheitskompetenz noch weiter aus.

Ein Kooperationsvertrag mit der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) soll eine größere Durchlässigkeit zwischen Schule und Studium gewährleisten.

Die Kaufmännischen Schulen etablieren einen Austausch an die Salling Efterskole in Dänemark, die ab diesem Schuljahr Partnerschule der KSM wird.

2015

Studiendirektor Hans-Jürgen Schlimme wird zum 1. Februar 2015 in den Ruhestand verabschiedet. Oberstudienrat Johannes Wick übernimmt seine Position als Abteilungsleiter der Abteilung III mit den Schwerpunkten Berufliches Gymnasium, Steuer- und Rechtsanwalts- (und Notar)fachangestellte.

Die Kaufmännischen Schulen werden für ihr Internationalisierungskonzept ausgezeichnet und erhalten die „Erasmus+ Mobilitätscharta für die Berufsbildung“, eine Auszeichnung, die besondere Leistungen für eine Internationalisierung der Berufsbildung würdigt.

2014

Die Kaufmännischen Schulen bekommen das Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ verliehen. Sie sind damit die erste kaufmännische Berufsschule Hessens, die diese Auszeichnung erhält.

Die KMK-Prüfungen finden in diesem Jahr neben Englisch auch in Französisch und Spanisch statt. Die KSM, einzige Schule Hessens mit KMK-Prüfungen in Französisch, unterstützen somit die Absicht ihrer Schüler, sich durch Fleiß und Eigeninitiative einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil auf dem Markt zu erwerben.

2013

Das „Colegio Salesiano San Juan Bosco“ in Granada (Spanien) wird Partnerschule der Kaufmännischen Schulen. Erstmalig fahren Schüler der KSM zu einem Austausch nach Spanien.

Sebastian Senff, Schüler der KSM, wird Bundessieger der Auszubildenden im Außenhandel. Mit ihm wird damit bereits zum vierten Mal einem Schüler der KSM dieser Titel des besten Auszubildenden verliehen.

2012

Zum 01.08.2012 wird Studiendirektor Manfred Fey in den Ruhestand entlassen. Oberstudienrätin Dr. Brigitte Seefeldt-Schmidt übernimmt als Nachfolgerin die Leitung seiner Abteilung.

Mit Verleihung des Teilzertifikats „Ernährung und Verbraucherbildung“ erhalten die Kaufmännischen Schulen das letzte von vier benötigten Zertifikaten auf dem Weg zur Gesundheitsfördernden Schule.

Die Pausenhalle wird umgestaltet. Gemütliche Sitzecken und Sofas bieten Möglichkeiten zur Erholung und Entspannung und die Installation von Lichtspots sowie einer Lautsprecheranlage ermöglicht die Nutzung für schulische Feierlichkeiten, Informationsveranstaltungen oder Aufführungen.

2011

Studiendirektor Hermann Schorge, der seit 1995 als stellvertretender Schulleiter der Kaufmännischen Schulen tätig war, wird zum Ende des Halbjahres in den Ruhestand verabschiedet. Oberstudienrat Carsten Erbes übernimmt seine Position als stellvertretender Schulleiter zum 1. Februar 2011. Die Kaufmännischen Schulen werden Partner für das Modellprojekt „Mittelstufenschule“. Gemeinsam mit weiteren beruflichen Schulen der Stadt Marburg übernehmen sie den berufsbezogenen Unterricht für Mittelstufenschüler der 8. Klassen.

Imagefilm der beruflichen Schulen in Marburg-Biedenkopf